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1.Herren: Heimsieg mit viel Stückwerk. 2.Herren: Vierte Niederlage in Serie für VfS-Reserve. JSG RuWa: B-Jugend feiert sechsten Heimsieg

VfS Warstein gewinnt 33:28 gegen TV Neheim

Mit dem 33:28 gegen den TV Neheim feiern Joel Krischer und der VfS Warstein den vierten Derbysieg der Saison und verteidigen damit die Tabellenspitze
Mit dem 33:28 gegen den TV Neheim feiern Joel Krischer und der VfS Warstein den vierten Derbysieg der Saison und verteidigen damit die Tabellenspitze

Warstein – Mit dem vierten Derbysieg der Saison festigen die Handballer des VfS Warstein ihre Spitzenposition in der Bezirksliga. Auffällig beim 33:28 gegen Neheim, wie schon in der Woche zuvor beim 25:25 in Husen-Kurl: Es geht dem Tabellenführer aktuell nicht leicht von der Hand. „Momentan ist vieles Stückwerk“, legte auch Trainer Zoran Kaseric nach dem Neheim-Spiel den Finger in die Wunde. Doch so weit die Ergebnisse stimmen, sollte den Warsteinern dieser Umstand schnurzpiepegal sein. Allerdings kann das Ganze auch trügerisch sein.


Bezirksliga Mitte, Männer: VfS 59 Warstein – TV Neheim 33:28 (17:12).

Sprang im Hinspiel für Warstein noch ein 41:28- Kantersieg heraus, taten sich die Kaseric-Männer im zweiten Aufeinandertreffen vor rund 200 Zuschauern in der Warsteiner Dreifachhalle wesentlich schwerer. Mit einer Lasershow wurde der Heimmannschaft vor dem Anwurf ordentlich eingeheizt. Doch der Funke sprang erst spät auf das Feld über. Warstein verhedderte sich in der Anfangsphase gerade immer wieder über die linke Seite, als die Anspiele auf Florian Hoeck gar nicht oder nicht genau genug kamen. Und wenn Hoeck mal freigespielt wurde, fand er ein ums andere Mal seinen Meister in Neheims Keeper Patrick Liebig. So hatten die Hausherren Mühe, sich abzusetzen. Der Vorsprung pendelte zwischen zwei und drei Toren hin und her. Kurioserweise fand Warstein nach einer Neheimer Auszeit (19.) besser in den Rhythmus. Simon Kraus wies auf Rechtsaußen in der ersten Halbzeit eine einhundertprozentige Trefferquote auf. Er war es auch, der sowohl zum 8:6 als auch 9:6 sowie später zum 13:10 traf. Auch Max Bornemann fügte sich nach seiner Einwechslung mit einem spektakulären Tor zum 14:10 super ein. Bornemann traf auch zum 17:12-Pausenstand. Später musste er angeschlagen ausgewechselt werden.


Florian Hoeck erzielte zwei Tore für den VfS Warstein, fand aber auch ein ums andere Mal seinen Meister in Neheims Keeper Patrick Liebig
Florian Hoeck erzielte zwei Tore für den VfS Warstein, fand aber auch ein ums andere Mal seinen Meister in Neheims Keeper Patrick Liebig

Zu Beginn des zweiten Durchgangs spielte Neheims Justus Nöggerath seine Wurfkraft aus dem Rückraum aus, verkürzte mit zwei Krachern auf 17:14. Die Partie wogte nun hin und her, wobei es den Warsteinern zwischenzeitlich auch mal gelang, sich eine Fünf-Tore-Führung zu erarbeiten. So geschehen in der 39. Minute, als Jannes Goldbach das 22:17 markierte. Doch Neheim ließ sich nie hängen, und schon gar nicht abschütteln. So hatten die Gastgeber kaum Möglichkeiten, den Fuß mal vom Gaspedal zu nehmen. Richtig kribbelig wurde es aus Warsteiner Sicht zwar nie, doch souverän trat der Tabellenführer auch nicht auf.

Ihre stärkste Phase hatte die Heimmannschaft tatsächlich zwischen Minute 48 und 52, als Joel Krischer, Julius Rüther (2) und Jonas Schmidt – bei nur einem Gegentreffer durch John Kintgen – die Weichen in Richtung nächsten Heimsieg stellten. Der Sechs-Tore-Vorsprung (29:23), den man sich in dieser Phase erspielte, bedeutete die Entscheidung. Zwar kam in den Schlussminuten noch ein wenig Hektik auf – Sören Frohne sah wegen dreimaliger Zeitstrafe unter anderem die Rote Karte. Am Warsteiner Sieg konnten die Gäste aber nicht mehr rütteln, auch wenn für sie gefühlt mehr drin war an diesem Abend.

Statistik

Torfolge: 2:1 (5.), 6:3 (12.), 7:6 (17.), 9:6 (20.), 14:10 (26.), 17:12 (30.); 17:14 (32.), 22:17 (38.), 24:21 (47.), 29:23 (52.), 31:27 (58.), 33:28 (60.).

Siebenmeter: VfS 3/5, TVN 2/2.

Zeitstrafen: VfS 4 / TVN 6.

Rote Karte: Sören Frohne (dreimalige Zeitstrafe/59.).

Schiedsrichter: Jappa/Kremer (HSG Schwerte-Westhofen).

Zuschauer: 200.

VfS 59 Warstein: Stollberg (1.-30.) und Göke (ab 31.) im Tor, J. Schmidt (1), Goldbach (5/3), Krischer (2), Kraus (6), J. Rüther (4), Mir (6), Bornemann (4), Hoeck (2), Schröder (2), Luca (1).

TV Neheim: Liebig, Gollasch im Tor, S. Frohne (4), M. Pater (1), Kintgen (5), Lahme (2), Nöggerath (10/2), Hackmann (4), Caruso (2), Erdmann.


Trainerstimmen: „Die Leichtigkeit ist weg“




Zoran Kaseric (VfS 59 Warstein): „Momentan ist der Wurm drin. Vieles ist Stückwerk. Wenn wir uns bewegen, bekommen wir unsere Chancen. Doch das machen wir derzeit nicht konsequent genug. Seit dem Villigst-Spiel ist ein bisschen die Spannung raus. Wir müssen gucken, dass wir das schnellstmöglich ausmerzen. Neheim hatte heute aber auch eine ziemlich gute Wurfquote. Die Leichtigkeit ist weg. Genau das kann uns im weiteren Verlauf der Saison noch gefährlich werden.“






Alex Blech (TV Neheim): „Uns fehlte heute die Breite im Kader, dann wäre vielleicht mehr möglich gewesen. Aber ich bin absolut zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Sie hat sich nie hängen lassen und bis zum Ende diszipliniert agiert. Am Ende ging uns die Puste ein wenig aus. Da kamen wir dann in manchen Situationen einfach den Schritt zu spät. Es war eine ordentliche Leistung von uns. Deswegen bin ich auch guter Hoffnung für nächste Woche.“




22:39 gegen Bigge-Olsberg / VfS III feiert Heimsieg gegen Spitzenreiter

Luis Heppelmann erzielt zwei Treffer für den VfS Warstein II bei der deutlichen 22:39-Heimniederlage gegen den TSV Bigge-Olsberg
Luis Heppelmann erzielt zwei Treffer für den VfS Warstein II bei der deutlichen 22:39-Heimniederlage gegen den TSV Bigge-Olsberg

Warstein – Sie ist und bleibt das Sorgenkind des VfS Warstein – die 2. Mannschaft von Trainer Christoph Martin kommt in der Kreisliga weiterhin auf keinen grünen Zweig. Das 22:39 gegen den TSV Bigge-Olsberg war bereits die vierte Niederlage in Folge. Bereits im Hinspiel waren die Warsteiner haushoch unterlegen, wurden dort teilweise schon überrollt. Die dritte Mannschaft des VfS feiert dagegen einen 29:25-Heimsieg gegen Spitzenreiter TSV Bigge-Olsberg II.


Kreisliga Iserlohn/Arnsberg, Männer: VfS 59 Warstein II - TSV Bigge-Olsberg 22:39 (15:19).

Christoph Martin wird Woche für Woche nicht müde zu erwähnen, dass die Probleme immer dieselben sind, mit der sich seine Spieler auseinandersetzen müssen. Martin nach der deftigen Pleite im Heimspiel: „Die erste Halbzeit gibt’s bis auf ein paar Kleinigkeiten nicht groß etwas zu meckern. Die vier Tore Rückstand sind in absolut erträglichem Rahmen. Dann holt uns nach der Pause aber all das ein, was uns fehlt: Die Eingespieltheit, die Kondition. Dann bekommst du drei, vier Tore hintereinander – und der Kopf geht runter.“

In den ersten 30 Minuten gelang es den Warsteinern tatsächlich, das Spiel offen zu gestalten. Besonders die Achse Niklas Schulte über die Mitte und Maximilian Rüther am Kreis funktionierte gut. Und auch Jannik Enste stellte die gegnerische Abwehr vor Probleme. „Alles tutti, alles fein“, empfand Martin den Rückstand als okay.

Doch nach und nach brach das Unheil über seine Mannschaft herein. Die Gäste drückten im zweiten Abschnitt mehr und mehr aufs Tempo. Gerade das Warsteiner Rückzugsverhalten war teilweise skandalös. So sah sich Keeper Max Tonne des Öfteren, von seinen Vorderleuten gänzlich im Stich gelassen, mehrfach freien Gegenspielern gegenüber. Warsteins Torausbeute in den zweiten 30 Minuten: Sieben mickrige Treffer. Am Ende verhinderte man zumindest eines: das Gegentor Nummer 40 fiel.

Christoph Martin: „Sechs Minuten vor Schluss habe ich extra nochmal eine Auszeit genommen, um auf gewisse Dinge hinzuweisen. Danach sind die Jungs es auch konzentrierter angegangen. Sie haben sich in der Kabine sehr einsichtig gezeigt. An was wir arbeiten können, ist der Kopf. Und das kann und muss jeder für sich ein Stück weit selber machen.“

VfS II: Tonne im Tor, Lutter (1), Grotenhöfer, Mies (1), Schulte (2/1), Heppelmann (2), Enste (6), M. Rüther (9), Rappenberg, Dubrau (1), Schmücker, Mues.


2. Kreisklasse, Männer: VfS 59 Warstein III - TSV Bigge-Olsberg II 29:25 (14:14).

Zum Auftakt der Rückrunde brachte die VfS-Dritte dem Spitzenreiter die erste Saisonniederlage bei. „Die zweite Halbzeit war besser. Man hat gemerkt, dass man kämpfen und konzentriert sein muss, und bis zur 50. Minute setzten wir das gut um“, sagte Warsteins Teamsprecher Ulrich Heiß, der jedoch sah, wie das Team dann etwas abbaute: „Wir haben es aber nach Hause geschaukelt.“

Nach einem 0:3-Rückstand (3.) stellte Benjamin Kretschmer mit dem 6:6 die Partie zurück auf Null (11.). Beim 8:7 (14.) gelang die erste Führung, kurz darauf setzten sich die Gastgeber auf 13:10 (20.) ab. Olsberg II glich aber zum 13:13 aus (27.). Unentschieden ging es auch in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit warf der VfS drei Tore in Folge (17:14/35.), zog im weiteren Verlauf auf 22:16 (46.) davon. Die Gäste verkürzten noch auf 24:20 (52.), dann legte Warstein entscheidend nach (28:20/54.). Die vier Gegentore in Serie zum 28:24 (59.) fielen nicht mehr ins Gewicht und am Ende stand es 29:25. „Wir haben den Tabellenersten geschlagen“, freute sich Teamsprecher Ulrich Heiß zurecht. Mit 7:9 Punkten springt der VfS auf Rang fünf.

VfS III: Heiß; H. Sellmann, Materne (2), Kretschmer (4), Ristovic (8), Furmaniak (8), Demurchyan (2/1), M. Hübner, Schasse, T. Hübner, Stollberg (3), M. Sellmann (2).



Bürgermeister Maximilian Spinnrath Zuschauer beim 29:24 über den VfL Bochum

Clemens Narten feiert mit dem 29:24-Erfolg über den VfL Bochum bereits den sechsten Heimsieg der Saison in der Oberliga mit der B-Jugend der JSG Ruhrtal/Warstein.
Clemens Narten feiert mit dem 29:24-Erfolg über den VfL Bochum bereits den sechsten Heimsieg der Saison in der Oberliga mit der B-Jugend der JSG Ruhrtal/Warstein.

Warstein – Die B-Juniorenhandballer der JSG Ruhrtal/Warstein haben einen prominenten Fan dazugewonnen: Warsteins Bürgermeister Maximilian Spinnrath schaute sich auf Einladung der Mannschaft und des Trainergespanns die Heimpartie der Oberliga gegen den VfL Bochum in der Warsteiner Dreifachturnhalle an – und war nachher aus dem Häuschen, als ihm auch noch ein kleines Präsent überreicht wurde: „Hut ab! Eine großartige, sportliche Leistung von euch.“ Mit einem souveränen 29:24 über den bis dato Tabellenzweiten aus dem Ruhrpott rundete die Heimmannschaft einen perfekten Abend ab.


Oberliga, männliche B-Jugend: JSG Ruhrtal/Warstein - VfL Bochum 29:24 (14:11).

Nicht nur in der Oeventroper Ruhrtalhalle fluppt es für die JSG, auch in Warstein lässt man weiterhin nichts anbrennen. Das 29:24 war bereits der sechste Heimsieg der Saison. Dieser wurde dank einer herausragenden Abwehrarbeit mit zwei guten Torleuten sichergestellt. In den Anfangsminuten aber waren zunächst die Gäste tonangebend. Die JSG führte sich gleich mit einem Ballverlust ein. Doch nach und nach kam das Team ins Rollen. Die erstmalige Führung gelang, als Lenni Weller mit dem 8:7 zur Stelle war (14.). Auch Bürgermeister Spinnrath ließ sich von der Begeisterung in der Halle anstecken. Zur Pause waren die Gastgeber gar auf drei Tore enteilt.

Minutenlang geschont wurde in der zweiten Halbzeit der angeschlagene Joshua Furmaniak. Mats Deventer fehlte gänzlich, weil er sich unter der Woche mit einer Grippe herumplagte. So lag die Hauptlast im zweiten Durchgang auf den Schultern von Linkshänder Florian Reddig. Und der jagte ein ums andere Mal mit all seiner Kraft die Kugel ins gegnerische Gehäuse. Die JSG war mittlerweile bis auf neun Tore enteilt – 25:16 (42.). Matti Bathe fügte sich ebenso nahtlos ein wie Kreisläufer Ben Schunke und Linksaußen Elia Kostomitsopoulos. Am Ende war das 29:24 ungefährdet. Für den letzten JSG-Treffer des Abends sorgte Jonas Brüggemann.

Trainer Benedikt Furmaniak war nach Spielende einmal mehr begeistert vom Auftritt seiner Mannschaft: „Die Jungs sind wirklich mit ihrer Aufgabe gewachsen. Die Schwankungen während eines Spiels, die wir teilweise noch in der Hinserie hatten, wurden komplett abgestellt. Wir sehen mittlerweile eine ganz andere Mannschaft auf der Platte. Es ist alles noch mehr zusammengewachsen. Chapeau! Brutal diese Abwehrleistung heute. Bockstark. Ich glaube, Bochum hat gemerkt heute, dass auch hier im Sauerland guter Handball gespielt werden kann.“

JSG Ruhrtal/Warstein: Clemens Narten, Mats Kollbach im Tor, Matti Bathe (3), Tom Goldbach (1), Elia Kostomitsopoulos (4), Lenni Weller (3), Jonas Brüggemann (3), Florian Reddig (6), Felix Trompetter (4), Joshua Furmaniak (4), Ben Schunke (1).

Soester Anzeiger, 19.01.2025, Text + Fotos: Thorsten Heinke


 
 
 

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