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1.Herren: Kaltstart der Tempospieler. Damen: Nach drei Heimsiegen in Serie am Sonntag beim Vorletzten Eslohe. JSG RuWa: „Fitnesstand nach Festtagen überprüft“

Bezirksliga-Spitzenreiter VfS am Samstag bei Husen-Kurl

Warstein – Halbzeitmeister sind sie schon, die Bezirksliga-Handballer des VfS Warstein. Die Frage ist nun, ob sie die Hinserie mit einem Punkte-Vorsprung auf Hauptverfolger TV Arnsberg beenden können. Das Nachholspiel am Samstagnachmittag beim daheim noch unbesiegten TVE Husen-Kurl hat es jedenfalls in sich.

Bezirksliga, Männer: TVE Husen-Kurl – VfS 59 Warstein (Samstag, 15 Uhr, Sporthalle Gartenstadt).

Obwohl die Dortmunder aktuell keine echte Heimstätte haben und diesmal in der Gartenstadt Gastgeber sind, weisen sie eine fast makellose Heimbilanz auf, haben nur gegen Mendens Reserve einen Punkt abgegeben.

„Das ist einer der zahlreichen Fallstricke, die noch auf uns warten“, meint VfS-Trainer Zoran Kaseric mit Blick auf weitere schwierige Auswärtsspiele in der zweiten Saisonhälfte in Herdecke (Sonntag, 25. Januar, 15 Uhr), Arnsberg (Samstag, 7. Februar, 20 Uhr), beim ASC Dortmund (Freitag, 27. Februar, 20.15 Uhr) und Borussia Höchsten (Samstag, 21. März, 18.45 Uhr). Damit will er nur klarstellen, dass der Weg zum Gruppensieg noch weit ist.

Sollte Warstein nicht aufsteigen, droht durch Husen-Kurl in der kommenden Saison eine sich enorm steigernde Bezirksliga-Konkurrenz, denn schon jetzt steht fest: Der TVE wird seinen Kader um gleich sechs Neuzugänge vergrößern. „Dann haben wir endlich die nötige Tiefe um Kader“, meint Trainer Dennis Brenscheidt, der sich auf Leistungsträger des Ligarivalen Höchsten freut.

Zwei Brüderpaare prägen in der laufenden Saison das Angriffsspiel der Husen-Kurler: Die auf der linken Seite wirbelnden Robin und Tim Albert sowie Roy und Kevin Krohne, dazu kommt Dario Schäfer. „Wenn nicht die Alberts länger ausgefallen wären, hätten wir deutlich mehr als die bisherigen neun Punkte“, meint Trainer Brenscheidt. Er befürchtet, dass der schon 42-jährige Tim Albert gegen Warstein pausieren muss und bekundet großen Respekt vor dem VfS: „Aber herausfordern und möglichst lange ärgern wollen wir den Tabellenführer schon.“

Die Warsteiner haben in der Weihnachtszeit kein Training angesetzt, also vor dem so wichtigen Nachholspiel nur drei Übungseinheiten absolviert. „Das ist eine Art Kaltstart, aber die Jungs waren während der Festtage diszipliniert und sind fest entschlossen, die hohe Hürde in Dortmund zu nehmen“, muss sich Kaseric nach eigenen Worten um die Motivation seiner Akteure nicht sorgen.

Die einzige personelle Baustelle ist die Torhüter-Position, denn Peter Göke wird in der Uni gebraucht. Somit bilden Youngster Hannes Stollberg und B-Jugend-Schlussmann Max Tonne das wohl jüngste Gespann aller VfS-Zeiten zwischen den Pfosten. Beste Unterstützung wäre natürlich eine stabile und bewegliche Abwehr, um die starken TVE-Schützen nicht zu oft frei zum Wurf kommen zu lassen.

Husen-Kurls Toreschnitt von 28 ist für ein Mittelfeldteam beachtlich, aber die Warsteiner Offensivpower (Schnitt von 37 Toren) ist in dieser Liga fast einzigartig. „Wir setzen weiter auf unser Tempospiel. Deshalb bin ich froh, dass bis auf den beruflich verhinderten Maxi Rüther alle Feldspieler zur Verfügung stehen, ich also fleißig durchwechseln kann“, sagt Kaseric.

Jannis Luca hat erkältungsbedingt das Training ausfallen lassen, aber er dürfte ebenso dabei sein wie Torjäger Jannes Goldbach, der jedoch Handgelenks-Beschwerden hat.


Kreisliga Ost: BC Eslohe - VfS 59 Warstein (Sonntag, 17 Uhr, Westenfeldhalle)

Nach der vierwöchigen Winterpause starten die Handballfrauen des VfS mit einem Auswärtsspiel ins Jahr 2026 und wollen ihre Erfolgsserie von drei Siegen in Serie, alle in Warstein errungen, ausbauen. Zu Gast ist der Tabellenvierte Warstein (6:6 Punkte) beim Vorletzten (2:8). Trainer Tobias Stollberg: „Wir haben gegen Eslohe meist enge Spiele gehabt. Uns fehlen mit Lisa Gößmann und Lilli Funke zwei Spielerinnen im Rückraum verletzungsbedingt. Ich bin aber guter Dinge.“


Oberliga, B-Jugend: JSG Ruhrtal/Warstein – HV 2020 Münster (Samstag, 17.30 Uhr, Ruhrtalhalle Oeventrop., Hinspiel 28:36). 

Durch Auswärtsniederlagen in Haltern/Sythen (26:30) und Ferndorf (25:32) rutschte die JSG auf Rang sieben ab und liegt vier Punkte hinter den Gästen, die durch zuletzt drei Schlappen am Stück ihre Titelambitionen abhaken können. „Wir freuen uns auf diese Herausforderung. Wir haben den Fitnesszustand der Mannschaft nach den Festtagen überprüft und waren positiv überrascht. Es hat sich keiner gehen lassen, alle sind körperlich gut drauf“, spürt Trainer Benny Furmaniak den Ehrgeiz seiner Schützlinge, sich für die Hinspielschlappe revanchieren zu wollen. Weiter daheim als JSG in eigener Halle ungeschlagen zu bleiben, empfindet Furmaniak nicht als Ballast, sondern Herausforderung: „Sicher wird es uns irgendwann erwischen, aber die Jungs gehen vor den eigenen Fans mit gesundem Selbstvertrauen zur Sache und haben bislang immer geliefert.“ Da auch Elias Kostomitsopoulos wieder einsatzfähig ist, kann die JSG endlich mal wieder in Bestbesetzung auflaufen.

Soester Anzeiger, 09.01.2025, Text: Bernd Grossmann, Oliver Junker, Fotos: Lion Hildebrandt, Thorsten Heinke

 
 
 

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