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Entscheidung auf Samstag vertagt


Warstein Die Entscheidung im Landesliga-Abstiegskampf vertagt sich für die Handballmänner des VfS Warstein auf den letzten Spieltag. Gegen die bereits als Absteiger feststehende HSG Hohenlimburg gelang am Mittwochabend mit 33:25 der erwartete Pflichtsieg. Den achten Platz, der zur Teilnahme an einer Relegation berechtigen würde, können die Warsteiner beim Saisonfinale aber nur erreichen, wenn sie selbst beim Tabellenvierten in Hagen gewinnen, gleichzeitig Riemke zuhause gegen Siegen verliert. VfS-Coach Zoran Kaseric jedoch meint: „Wenn wir so spielen wie heute, brauchen wir am Samstag gar nicht erst loszufahren.“


Landesliga 4: VfS 59 Warstein – HSG Hohenlimburg 33:25 (14:10).

Philip Schröder mit einem in Bochum-Riemke erlittenen Bänderriss raus, Linkshänder Jannik Becher mit einem Cut an der Augenbraue schwer gezeichnet: Der Kampf ums sportliche Überleben hinterlässt Spuren beim VfS Warstein. Gegen Absteiger Hohenlimburg tat sich die Kaseric-Sieben in den ersten 30 Minuten unglaublich schwer, überhaupt in ihren gewohnten Heimrhythmus zu kommen und so dem Gegner frühzeitig im Spiel ohne Harz den Zahn zu ziehen. Die ersten drei Treffer der Partie fielen allesamt von der Siebenmeterlinie. Hohenlimburg legte ein 1:2 vor.

Besonders Nils Schmidt entwickelte dann aber aus dem Rückraum viel Druck. Und auch von beiden Außenpositionen waren die Hausherren immer wieder gefährlich und vor allem erfolgreich. In die Karten spielte dem VfS Warstein die frühe rote Karte gegen den Hohenlimburger Thiel (16.), der Lars Schmidt bei einer Abwehraktion voll im Gesicht erwischte. Danach zogen die Warsteiner, trotz Manndeckung gegen Lars Schmidt, auf 10:7 davon. Simon Kraus und Florian Hoeck trafen im Wechsel zum 14:10-Pausenstand.



In der zweiten Halbzeit war die Partie relativ schnell entschieden, weil die Gegenwehr der Gäste mehr und mehr erlahmte. Sein erstes Tor des Tages erzielte Rückraumschütze Joel Krischer zum 19:13 erst nach 36 Spielminuten. Auch konnten es sich die Hausherren erlauben – in Person von Nils Schmidt – zwei Siebenmeter zu vergeben. Jannik Becher schraubte das Ergebnis mit einem gefühlvollen Drehwurf bis auf zehn Tore (26:16) in die Höhe. Danach erlitt der Warsteiner Linkshänder nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Hohenlimburgs Lazin einen schwer blutenden Cut an der Augenbraue (51.).



Am Ende stand mit dem 33:25 ein standesgemäßes Ergebnis zu Buche. Was dieser Sieg am Ende wert ist, wird sich erst nach dem Warsteiner Auswärtsspiel am Samstag in Hagen zeigen.

Fanbus

Der VfS setzt nach Hagen einen Fanbus ein. Treffen 17 Uhr, Abfahrt 17.15 Uhr.


STATISTIK

Torfolge: 1:3 (6.), 6:5 (14.), 10:7 (20.), 11:9 (25.), 14:10 (30.); 19:13 (36.), 24:15 (45.), 26:16 (49.), 28:18 (52.), 30:20 (55.), 33:25 (60.).

Schiedsrichter: Fröhlich/van der Weijden (Hagen).

Siebenmeter: VfS 1/3, HSG 5/5. Zeitstrafen: VfS 5/HSG 4.

Rote Karte: Thiel (grobes Foulspiel gegen Lars Schmidt/16.).

Zuschauer: 280.

VfS: Hilwerling, Niklas Schmidt (bei einem Siebenmeter); J. Schmidt (2), Hoeck (10), Kraus (8), Nils Schmidt (6/1), M. Rüther (2), Krischer (2), Luca (1), Becher (1), L. Schmidt (1), Goldbach.

HSG: Kind, Dauk; Wetzel (9/5), Bauer (7), Marks (3), Synofzik (2), Lazin (2), Mossuto (1), Filippelli (1), Eulenstein, Thiel


Trainerstimmen





Zoran Kaseric (VfS 59 Warstein): „Die erste Halbzeit war ganz schlecht von uns. Wir kommen nicht gut ins Spiel, lassen dann auch wieder viele Torchancen ungenutzt. Auch nach vorne hatten wir kein Tempospiel. Die zweite Hälfte ging aus unserer Sicht besser los. Acht Tore Unterschied sind am Ende viel zu wenig. Normalerweise musst du das Spiel heute mit 45:12 gewinnen. Mit so einer Leistung werden wir am Samstag in Hagen keinen Blumentopf gewinnen. Hagen ist für uns immer eine Wundertüte. Wir werden sehen, was möglich ist. Die Chance auf die Relegation ist nicht sehr groß.“










Sascha Maystrenko (Trainer HSG Hohenlimburg): „Unsere Fans sind wirklich einmalig. Denen wollten wir auch heute etwas zurückgeben. Leider hat die rote Karte unsere Pläne schnell durchkreuzt. Wir hatten dann auch nicht die Wechselmöglichkeiten. Viele Spieler mussten auf Positionen ran, die sie nicht gewohnt sind. Aber wir haben uns trotz allem gut verkauft ohne Harz und werden auch im letzten Heimspiel nichts abschenken.







VfS Warstein II beendet Kreisligaspielzeit 23/24 mit 36:26-Auswärtssieg in Meschede


Warstein Mit einem positiven Konto von 22:18 Punkten (zehn Siege, zwei Unentschieden, acht Niederlagen) sowie einem Zehn-Tore-Derbysieg zum Ausklang beim SSV Meschede beendet die 2. Männermannschaft des VfS Warstein eine am Ende dann doch erfolgreiche Kreisliga-Saison 2023/24. Trainer Benjamin Kretschmer: „Wir sind im Saisonverlauf immer stabiler geworden. Ich bin zufrieden, und die Jungs sind es, denke ich, auch.“


Kreisliga Iserlohn/Arnsberg, Männer: SSV Meschede – VfS 59 Warstein II 26:36 (14:14).

Mit den beiden Hünen Eray Aslan und Sebastian Mues am Kreis, die zusammen 15 der 36 Tore erzielten, spielte die VfS-Reserve im ungewohnten 4:2-System. In der ersten Halbzeit brachte diese Herangehensweise noch nicht den gewünschten Erfolg. Kretschmer: „Wir haben da viel verworfen und den Gegner unnötig stark gemacht.“ Warstein lag zwar mit 10:13 vorne, kassierte zur Halbzeit aber noch den Ausgleich.

In der Kabine fand Kretschmer offenbar die richtigen Worte, denn seine Mannschaft kam wie verwandelt aufs Parkett. Meschede versuchte es nun, so Kretschmer, „mit einigen Provokationen“, wovon sich seine Spieler aber nicht hätten anstecken lassen. Mit 17:23 war nach 41 Minuten ein Sechs-Tore-Vorsprung erspielt, der bis zum Ende ausgebaut wurde. Den letzten Treffer in der auf Mittwochabend vorgezogenen Partie setzte Leon Mies zum 26:36-Endstand.

Kretschmer lobte: „Uns standen nur zehn Leute zur Verfügung. Die Jungs haben das gut durchgezogen.“

VfS II: Stollberg im Tor; Lutter, Aslan (8/1), Mies (8), Mues (7), Mir (4), Grotenhöfer (4), Clewing (2), Schulte (2), Grande (1).

Soester Anzeiger, 10.05.2024, Text + Fotos: Thorsten Heinke

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