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Das Beste zum Schluss

  • 3. März
  • 2 Min. Lesezeit

Oberliga-B-Jugend erringt 27:24-Auswärtssieg in Hamm

„Die Jungs haben super gekämpft, immer wieder die Räume dichtgemacht“: die Oberliga-JSG Ruhrtal/Warstein, hier der siebenfache Torschütze Joshua Furmaniak, in der Freiherr-vom-Stein-Sporthalle in Hamm.
„Die Jungs haben super gekämpft, immer wieder die Räume dichtgemacht“: die Oberliga-JSG Ruhrtal/Warstein, hier der siebenfache Torschütze Joshua Furmaniak, in der Freiherr-vom-Stein-Sporthalle in Hamm.

Warstein/Hamm – Das neunte und damit letzte Auswärtsspiel der Saison 2025/26 war das beste aus Sicht der B-Jugend-Spielgemeinschaft Ruhrtal/Warstein, denn ihr gelang beim Tabellenzweiten Hamm ein spektakulärer elfter Saisonsieg. Nach dem Auswärtserfolg kann die JSG aus eigener Kraft noch hinter dem punktgleichen, aber im direkten Vergleich besseren HV Münster Platz drei erreichen. Dazu müsste es im letzten Saisonspiel am kommenden Samstag, 7. März, einen Sieg über den HSC Haltern-Sythen geben. Die Partie findet um 17.30 Uhr in der Ruhrtalhalle in Oeventrop statt.

Oberliga, männliche B-Jugend: JSG Westfalen II – JSG Ruhrtal/Warstein 24:27 (11:13).

Die Jugendspielgemeinschaft von SG Ruhrtal und VfS Warstein war in der Sporthalle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums gehandicapt: Sie musste auf ihren erkrankten Spielmacher Tom Goldbach verzichten, der in der Abwehr oft als Speerspitze eingesetzt wird. Diese Aufgabe übernahm nun Trainersohn Joshua Furmaniak, der dadurch bei Ballgewinnen am schnellsten vorne war und am Ende auch dank zwei verwandelter Siebenmeter die meisten Treffer für sein Team erzielte: sieben in der Gesamtzahl. Furmaniak standen allerdings Felix Trompetter und der am rechten Flügel glänzende Jonas Brüggemann, die jeweils sechs Tore erzielten, in nichts nach.

Den Grundstein für den dritten Auswärtserfolg nach Villigst-Ergste (28:19) und Schalke (28:17) legten die Schützlinge des Trainergespanns Benedikt Furmaniak/Kai Trompetter in der Abwehr. „Die Jungs haben super gekämpft, immer wieder die Räume dichtgemacht. Außerdem war unser Keeper Clemens Narten in Hochform. Er durfte deshalb durchspielen“, sagte Furmaniak. Ein Sonderlob ging an Lenni Weller: „Er hat die Abwehr top organisiert und selbst richtig zugepackt.“

Nur in der Anfangsphase konnte der von Marvin Eichelborn (8) angeführte Favorit aus Hamm dagegenhalten. Die heimischen Talente verschafften sich zum 5:7 (14.) erstmals einen nennenswerten Vorsprung. Vor allem Joshua Furmaniak war kaum zu bremsen und besorgte auch den 13:11-Pausenstand.


Applaus für die Unterstützung der mitgereisten Fans: das Team der Trainer Benedikt Furmaniak / Kai Trompetter nach dem 27:24 Auswärtssieg über die JSG Westfalen
Applaus für die Unterstützung der mitgereisten Fans: das Team der Trainer Benedikt Furmaniak / Kai Trompetter nach dem 27:24 Auswärtssieg über die JSG Westfalen

Nach dem Seitenwechsel lief es noch besser für die Gäste, die weiterhin stark verteidigten und sich über das 12:17 (32.) durch Matti Bathe und das 13:19 (34.) von Brüggemann ein solides Polster verschafften. Das war auch nötig, denn in der Schlussphase ließen die Kräfte und damit auch die Konzentration etwas nach. Das Westfalen-Team verkürzte unter dem lautstarken Anhang auf 20:22 (43.) und schaffte in der vorletzten Minute den 24:25-Anschluss. Mit gelungenen Aktionen in den letzten 19 Sekunden bauten Trompetter und Brüggemann den Vorsprung auf entscheidende drei Tore aus.

JSG: Clemens Narten; Joshua Furmaniak (7/2), Jonas Brüggemann (6), Felix Trompetter (6), Florian Reddig (4), Lenni Weller (3), Matti Bathe (1), Mats Deventer, Elia Kostomitsopoulos, Ben Schunke.

Soester Anzeiger, 03.03.2026, Text: Bernd Grossmann, Fotos: Lion Hildebrandt


 
 
 

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