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Nur Kreis- statt Verbandsliga



Warstein „Dass es eine ziemlich schwere Aufgabe werden würde, war uns im Vorfeld schon klar. Dass es dann aber so knapp nicht gereicht hat, ist dann schon schade.“ Die männliche A-Jugend des VfS Warstein um ihr Trainer-Duo Tobias Clewing/Christoph Martin geht aus der Qualifikation zur Ober- und Verbandsliga als Tabellenletzter mit 0:6 Punkten aus drei Spielen hervor. Die Mannschaft, die in der Saison 2022/23 als B-Jugend Verbandsliga spielte, muss sich 2023/24 mit der Kreisliga begnügen.




Die VfS-Trainer: „Wir haben wieder gezeigt, dass wir auf dem Level mithalten können, auch wenn der Wechsel von B- zur A-Jugend hier spürbar war. Letztendlich hat es trotzdem nicht ganz gereicht. Mit unserer jungen Mannschaft, sechs Spieler können ja noch B-Jugend spielen, und nur höherklassiger Erfahrung aus dem letzten Spieljahr, waren wir einfach noch nicht weit genug. Trotzdem sind wir nicht unzufrieden, die Jungs haben alles reingehauen.“


Männliche A-Jugend, Qualifikation, 1. Spiel: VfS Warstein – HVE Villigst-Ergste 16:19 (9:10). Gegen den B-Jugend-Verbandsliga-Meister der vergangenen Saison starteten die VfSler nervös ins Turnier.

Nach einem 1:4-Rückstand (6.) profitierte der VfS von einer Zeitstrafe gegen die Gäste: Adam Mir verwandelte den fälligen Siebenmeter, erzielte mit dem nächsten Angriff das 3:4, Rückkehrer Max Bornemann gelang der 4:4-Ausgleich (9.).

Warstein blieb stark in der Defensive vor einem gut aufgelegten Hannes Stollberg im Tor. Jan Clewing per Doppelschlag sowie Adam Mir und Jan Grotenhöfer sorgten für die überraschende, aber nicht unverdiente 9:7-Führung (18.) gegen ambitionierte Gäste. Doch Warstein agierte nun unglücklicher, kassierte drei Treffer zum 9:10-Halbzeitrückstand.

Auch nach Wiederanpfiff tat sich der VfS schwer, kassierte das 9:13 (24.), ehe Clewing nach einer Torflaute die Aufholjagd einläutete. Philipp Wiggeshoff und Adam Mir brachten die Warsteiner zum 12:13 (30.) heran.

Dann ein schwerer personeller Rückschlag für den VfS: Kapitän Jan Clewing wurde im Angriff an der Schulter verletzt und konnte in Folge nicht mehr weiterspielen. Warstein hielt weiterhin dagegen (13:14/31.), tat sich aber immer schwerer im Angriffsspiel. Lediglich ein Torerfolg gelang in den folgenden fünf Minuten (14:18/ 37.), Während die starken Gäste Treffer um Treffer erzielten und 16:19 siegten.

Warsteins Trainer-Duo bilanzierte: „Die erste Halbzeit haben die Jungs ganz stark gespielt, bis zur 9:7 Führung in der 18. Minute. Dann kam leider der Einbruch. Wir werfen acht Minuten kein Tor und laufen einem Rückstand von vier Toren hinterher. Trotzdem kämpfen wir uns zurück ins Spiel, haben starke Aktionen, am Ende hat es dann aber doch nicht gereicht. Mit der sehr laschen Spielleitung durch den Einzelschiedsrichter sind wir ebenfalls nicht gut klar gekommen. Besonders bitter im Hinblick auf den weiteren Turnierverlauf war dann natürlich der Ausfall von Jan.“

VfS: Hannes Stollberg (erste Halbzeit), Max Tonne (zweite Halbzeit.), Marian Martin (n.e.) im Tor; Jan Clewing (3), Leonard Kraß (2), Jannes Goldbach, Philipp Wiggeshoff (1), Max Bornemann (1), Justus Kirchhoff, Luis Heppelmann, Adam Mir (6/1), Daniel Kunze, Jan Grotenhöfer (1), Julian Erwes (2), Simon Buxot, Civan Aslan.

Männliche A-Jugend, Qualifikation, 2. Spiel: VfS Warstein – HTV Hemer 20:21 (10:13). Im Spiel um den entscheidenden dritten Platz verlief die Startphase (3:3/4.) ausgeglichen. Trotz des kräftezehrenden Vorspiels drehte Warstein nun auf: Vier Tore in Folge durch Julian Erwes, Max Bornemann, Adam Mir und Jan Grotenhöfer zum 7:3 (8.) sorgte für beste Stimmung bei den Warsteiner Zuschauern.

Doch wieder geriet das Warsteiner Spiel ins Stocken. Mir verwarf einen Siebenmeter, fand Warstein fünf Minuten lang kein Durchkommen mehr gegen die Hemeraner Deckung, haderte mit ausbleibenden Pfiffen des gleichen Einzelschiedsrichters aus dem Vorspiel. Die Partie kippte über 7:8, 9:9, 10:13.





In der zweiten Halbzeit nutzte Warstein erneut einen Siebenmeter nicht, geriet mit 13:17 (30.) in Rückstand. Die stark spielenden Jannes Goldbach und Julian Erwes verkürzten auf zwei Tore (15:17/ 32.), die Gäste hielten zum 18:21 (36.) dagegen.






Obwohl mit Max Bornemann (Muskelfaserriss) ein weiterer Akteur ausfiel, kämpfte sich Warsteins Team um Keeper Hannes Stollberg, der sein Tor vernagelte, sowie mit Überzahltreffern von Erwes und Mir auf 20:21 heran. Doch in 80 Sekunden Restspielzeit passierte nichts mehr: Der Ausgleich fiel nicht.

„Die Jungs, allen voran Mittelmann Jannes Goldbach mit fünf Toren, haben hier alles gegeben. Am Ende haben uns dann die Ausfälle weh getan, dazu waren die HTVler aber auch der erwartet schwere Gegner. Zweimal hat es gegen starke Gegner nicht gereicht, dann muss man auch mal gratulieren und das akzeptieren. Trotzdem schade – die Chancen waren da“, sagten die VfS-Trainer.

VfS: Hannes Stollberg (Tor), Max Tonne (n.e.), Marian Martin (n.e.) im Tor; Jan Clewing (n.e.), Jannes Goldbach (5), Leonard Kraß, Philipp Wiggeshoff, Max Bornemann (4/1), Justus Kirchhoff, Luis Heppelmann, Adam Mir (7/2), Daniel Kunze, Jan Grotenhöfer (1), Julian Erwes (3), Simon Buxot, Civan Aslan.


Männliche A-Jugend, Qualifikation, 3. Spiel: VfS 59 Warstein – Letmather TV 26:35 (11:19). Im letzten Spiel gegen die bereits feststehenden Turniersieger und für die Bundesliga-Quali gemeldeten Lemather ging es für beide Mannschaften um nichts mehr. „Es entwickelte sich trotzdem ein unterhaltsames Spiel mit tollen Toren der Warsteiner, die sich mit einer beachtlichen Leistung aus der Qualirunde verabschiedete“, so die VfS-Trainer.

Aufgrund personeller Ausfälle musste der Rückraum komplett neu aufgestellt werden, Torwart Hannes Stollberg half erneut im Feld.






Die Letmather setzten sich erwartungsgemäß schnell mit fünf Toren ab (4:9/11.), Warstein kämpfte und wehrte sich durch den stark spielenden Justus Kirchhoff mit zwei Torerfolgen zum 9:12. Doch der LTV untermauerte seine Favoritenstellung, setzte sich zur Pause auf 11:19 ab.











Beide Mannschaften wechselten in Halbzeit zwei munter durch. Trotz eines 16-Tore-Rückstandes (14:30, 29.) steckten die Warsteiner nicht auf und sorgten mit einem Endspurt dafür, dass die zweite Halbzeit nur mit einem Tor verloren wurde.










Die Trainer Tobias Clewing/Christoph Martin: „Auch wenn es um nichts mehr ging, war das für uns und die Jungs noch ein versöhnlicher Turnierabschluss. Wir mussten fast alle Positionen umbesetzen. Die, die gespielt haben, haben eine tolle Leistung gezeigt und für ein unterhaltsames Spiel gesorgt.“

VfS: Max Tonne im Tor; Jan Clewing (n.e.), Leonard Kraß (1), Jannes Goldbach (4), Philipp Wiggeshoff (3), Max Bornemann (n.e.), Justus Kirchhoff (6), Luis Heppelmann (3), Adam Mir (n.e.), Daniel Kunze (2), Jan Grotenhöfer (2), Julian Erwes (1), Simon Buxot (1), Civan Aslan (1), Hannes Stollberg (2/1).



Soester Anzeiger, 03.05.2023, Fotos: Rebecca Struff / Lion Hildebrandt


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