Kaseric: Ziel muss es sein, noch mehr einfache Tore zu werfen!

 

Warstein - Anschwitzen beim Bezirksligisten VfS Warstein: Mit dem Trainingsauftakt läutete der Bezirksligist am Dienstag die Vorbereitung für die kommende Spielzeit ein. Erstmals im Einsatz war dabei der neue Coach, Zoran Kaseric. Der Kroate, war fast 18 Jahre selber Leistungsträger der ersten Herrenmannschaft des Handballvereins, übernahm nun offiziell den Posten von Dominik Baack, der sich aus privaten Gründen eine Auszeit gönnt, dem VfS aber als Spieler erhalten bleiben möchte (wir berichteten).

 

Gemeinsam mit Co-Trainer Tobias Nagel bereitet Kaseric das Team nun auf das zweite Bezirksliga-Jahr vor. Eine Saison, in der vielleicht mehr als der sechste Tabellenplatz aus dem Vorjahr herausspringen soll. Kaseric: "Nach oben sind unserer Zielsetzung keinerlei Grenzen gesetzt, was aber nicht heißen soll, dass die Landesliga-Rückkehr ein Muss ist."

 

Viele Begegnungen als Zuschauer und interessierter Beobachter hat Zoran Kaseric in der abgelaufenen Spielzeit erlebt. Dabei durchlebten Warsteins Handballer auch einige Wechselbäder. Positiv in Erinnerung bleiben dürften die beiden Derbysiege gegen den Dauerrivalen aus Arnsberg. Aber es gab auch einige niederschmetternde Erlebnisse und Ergebnisse, wie das 20:31 am zweiten Spieltag beispielsweise in Lössel, oder das 22:37 Wochen später in Attendorn. Konstanz in die Leistungen zu bringen, vor allem auch auswärts: An diesem Projekt sind schon viele Trainer vor Zoran Kaseric gescheitert. Der Kroate nimmt nun einen neuen Anlauf, hofft, dass ihn die Spieler dabei unterstützen. "Weil ohne sie wird es logischerweise nicht funktionieren", sagt Kaseric, der vor allem das Warsteiner Angriffsspiel optimieren möchte: "Die Jungs haben unter Dominik (Baack; Anm. d. Red.) schon einen guten Schritt hin zu mehr Tempohandball gemacht. Unser aller Ziel muss es nun sein, dies weiter zu festigen. Wir müssen versuchen, noch mehr einfache Tore zu werfen."

 

Die Grundlagen dafür will der VfS Warstein in der nun ersten Vorbereitungsphase legen. Diese wird geprägt sein von Konditions-, Spritzigkeits- und Stabilitätsübungen. Zum Vorbereitungsstart bat Kaseric seine Schützlinge gestern Abend zu einer lockeren Laufeinheit, ehe man sich wieder an der Dreifachturnhalle einfand.

 

Den Blick mehr auf das Spielerische will das Trainergespann Kaseric/Nagel dann in der zweiten Phase (ab 6. August) legen. Dann sind auch noch weitere Vorbereitungsspiele geplant. In der ersten Phase steht "nur" das Duell mit dem Bezirksligisten HSG Rietberg/Mastholte auf dem Programm (Samstag, 29. Juni, 15.30 Uhr/Auswärts).

 

Vom Kader her wird sich in dem Fall etwas verändern, dass etliche A-Jugendliche nun in den Seniorenbereich gewechselt sind. Alle Akteure bzw. Stammkräfte der Vorsaison hatten bereits vor Wochen ihre Zusage für ein weiteres Jahr gegeben. Externe Neuzugänge sind nicht geplant, aber auch nicht ganz auszuschließen. Weiterhin Sorgen bereitet die Schulterverletzung von Philip Schröder, mit dem Zoran Kaseric sogar erst zum Jahresende hin plant. Kaseric: "Er hat erst im Juli einen abschließenden Arzttermin, wo die weitere Vorgehensweise besprochen wird." Nicht planen kann Kaseric auch in Zukunft mit Ex-Goalgetter und Spielmacher Lars Schorlemer, der weiterhin seinem Beruf oberste Priorität beimisst. Kaseric: "Seine Entscheidung müssen wir akzeptieren."

 

Wer letztendlich den Sprung in den Kader der Ersten schafft, wird die erste Vorbereitungsphase zeigen. "10 bis 12 feste Namen habe ich dafür bereits im Kopf", erklärt Kaseric abschließend. Die Einheiten werden gemeinsam mit der in der Kreisliga aktiven zweiten Herrenmannschaft (wird auch 2019/20 von Benjamin Kretschmer betreut) abgehalten.

 

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