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„Jugend mehr Mitsprache geben“. VfS Warstein stellt mit "J-Team" neue Wege der Jugendarbeit vor


Warstein Mit dem „J-Team“ beschreitet der Handballverein VfS 59 Warstein neue Wege in der Jugendorganisation. Mitglieder des J-Teams ersetzen künftig die traditionellen Jugendvertreter des Vereins. Ziel: „Der Jugend mehr Mitsprache im Verein zu geben, da der überwiegende Anteil der Mitglieder Kinder und Jugendliche sind“, wie der VfS mitteilt.

Acht Jugendliche aus den älteren Mannschaften von C- bis A-Jugend bilden ein J-Team. Jan Clewing (A-Jugend), Justus Kirchhoff (A-/B-Jugend), Luis Heppelmann (B-Jugend), Simon Buxot (B-Jugend), Joshua Furmaniak (C-Jugend) und Matti Bathe (C-Jugend) sind Vertreter der männlichen Jugend, Joana Meerpohl (C-Jugend) und Charlotte Rellecke (C-Jugend) Vertreterinnen der weiblichen.

Bis zu vier Vertreter sollen mittelfristig mit Stimmrecht im Hauptvorstand über die Vereinsjugendarbeit mitbestimmen. Dabei soll die Möglichkeit entstehen, sie an Vorstandsaufgaben im Verein heranzuführen.

Zurzeit vertritt der Vorsitzende des Jugendausschusses (Tobias Clewing) die Interessen der Jugend außerhalb der Spielbetriebs, die Leiterin Sportliche Jugend (Astrid Aasland) die Interessen im Spielbetrieb.

Zu möglichen Aufgaben des J-Teams gehört die Planung von Jugendveranstaltungen außerhalb des Spielbetriebs, wie Jugendfahrten, Ausflüge und Zeltlager. Beratend und unterstützend zur Seite beim Abschluss von Verträgen (Busunternehmen, Zeltplätze) steht dem J-Team neben Tobias Clewing auch Bianca Rellecke als stellvertretende Vorsitzende des Jugendausschusses. Planung und Ausführung der Jugendveranstaltungen liegen in den Händen der Jugendlichen. Landesportbund (LSB) und Kreissportbund (KSB) unterstützen J-Teams mit einem Starterpakt und einem Startkapital von 250 Euro. Lena Liedtke vom KSB Soest überreichte in dieser Woche an den VfS das Starterpaket, bestehend aus T-Shirt, Rucksack, Trinkflasche sowie Wissenswertem rund um das Thema J-Team.

Der LSB: J-Teams seien ein Engagementformat für alle Jugendliche bis 27 Jahre, die sich im Sport engagieren und ihre Ideen und Visionen umsetzen wollen. Die J-Teams böten die Möglichkeit, sich freiwillig mit anderen jungen Leuten im Verein, in der Sportjugend im Stadt- oder Kreissportbund oder im Fachverband zu organisieren, um Projekte zu realisieren – auch ohne für mehrere Jahre ein Amt zu übernehmen.

Tobias Clewing kündigte bei der Vorstellung des J-Teams in der Dreifachturnhalle an: „In Kürze werden wir erste Projektideen sammeln.“

Soester Anzeiger, 02.06.2023, Text: Harald Struff, Foto: Rebecca Struff


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