VfS testet neue Angriffsformation
- Chris Martin

- vor 2 Tagen
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Verbandsligist gewinnt erstes und wohl einziges Testspiel beim ASC Dortmund II mit 31:28

Warstein – Der VfS Warstein surft auch als Verbandsligist weiter auf der Erfolgswelle – auch wenn es nur ein Testspiel war. Beim letztjährigen Liga-Kontrahenten ASC Dortmund II setzte sich die zusammengewürfelte Warsteiner Mannschaft nach schweißtreibenden 60 Minuten mit 31:28 durch.
Testspiel: ASC 09 Dortmund II – VfS 59 Warstein 28:31 (14:14).
Mit Adam Mir, Joel Krischer und Jannes Goldbach fehlte den Gästen ihr etatmäßiger Rückraum, zudem waren Julius Rüther und Jan Clewing nicht mit von der Partie. Aus der Kreisliga-Reserve halfen Jan Grotenhöfer und David Rappenberg aus. In der Anfangsphase war der Siebenmeter-Punkt nicht unbedingt der Freund der Warsteiner. Max Bornemann vergab gleich zweimal.
Mit den schwülheißen Temperaturen in der Aplerbecker Sporthalle hatten beide Teams zu kämpfen. Nach einer von Warsteiner Seite genommenen Auszeit (13.) sah man im Spiel der Gäste eine neue Angriffsformation, mit der man erst beim Abschlusstraining am Freitag so richtig in Berührung gekommen war. Im Spiel Sieben gegen Sechs, ohne Torwart, versuchte sich die Clewing-Truppe in gute Überzahlsituationen zu bringen, was aber nur hin und wieder zur vollsten Zufriedenheit des Co-Trainers klappte, der den urlaubenden Coach Zoran Kaseric vertrat.
Tobias Clewing erklärte nach der Partie: „Es war und bleibt wohl unser einziges Testspiel in der Vorbereitung, deshalb war heute die Gelegenheit gegeben, es einfach mal auszuprobieren. Ich will nicht sagen, dass wir in dieser Formation im Laufe der Saison häufig auftreten werden, aber dennoch ist es gut, andere taktische Optionen in der Hinterhand zu haben. Zu zwei Dritteln bin ich zufrieden, wie wir es im Sieben gegen Sechs angestellt haben. Natürlich war aber auch die eine oder andere falsche Entscheidung mit dabei. Das darf man auch nicht außer Acht lassen.“

Nachdem die Warsteiner Mitte des zweiten Durchgangs mehrmals einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen mussten, drehten sie in der Schlussphase des Spiels den Spieß um. Hannes Stollberg war mit einigen glänzenden Paraden zur Stelle und brachte die gegnerischen Angreifer in dieser Phase zur Verzweiflung. Den letzten Warsteiner Treffer markierte Linksaußen Florian Hoeck trotz arger Bedrängnis; der 28:31-Schlusspunkt war dann ein verwandelter Siebenmeter des ASC.
Tobias Clewing: „Wir haben viele gute Chancen herausgespielt, hatten heute aber eine gewisse Abschlussschwäche. Wir müssen gucken, dass nach dem Ausfall von Joel (Krischer; Anm. d. Red.) die anderen Jungs jetzt in diese Rolle reinspringen.“ Krischer wird in den ersten Wochen der Saison fehlen, da er sich auf einer längeren Auslandsreise befindet.
VfS 59 Warstein: Göke (1.-30.), Stollberg (ab 31.) – Schmidt (2), Rappenberg, Schulte (1), Hoeck (7), Luca (5), Enste (3), Bornemann (1), Schröder (7), Kraus (5), Grotenhöfer
Soester Anzeiger, 03.08.2026, Text + Fotos: Thorsten Heinke





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