Zehn-Tore-Show von Lars Schmidt


Zweites Spiel, zweiter Sieg: Nach dem prächtigen Einstieg gegen Linscheid-Heedfeld gaben sich die Bezirksliga-Handballer des VfS Warstein auch im Vergleich mit einem weiteren Aufsteiger keine Blöße und fuhren in Gevelsberg einen sicheren Erfolg heraus.

Handball-Bezirksliga Sauerland: CVJM Gevelsberg – VfS Warstein 23:29 (10:13). Gerade mal 40 Zuschauer, darunter sechs Warsteiner Anhänger inklusive Vereinsboss Ulrich Becker, verloren sich im weiten Rund der Sporthalle West – kein schöner Rahmen für das CVJM-Heimdebüt in der Bezirksliga.

Schon nach wenigen Spielminuten verfestigte sich der Eindruck, dass die Gevelsberger mit ihren überschaubaren Rückraumaktionen der konsequent dicht an der eigenen Kreislinie verteidigenden VfS-Abwehr nicht sonderlich weh tun können. In den ersten zwölf Minuten musste Schlussmann Niklas Schmidt nur zweimal hinter sich greifen.

Zweites Saisonspiel, zweiter Sieg: Das VfS-Team um den vierfachen

Torschützen Simon Kraus am Sonntag in Gevelsberg

Sein Bruder Lars begann mit dem 2:4 seine persönliche Tore-Show, erzielte bis zum 4:8 alle weiteren Treffer der Warsteiner, ehe ihn Coach Zoran Kaseric nach einer Auszeit der Hausherren zur Erholung auf die Bank beorderte.

Die Youngster Nils Schmidt und Marvin Becher sollte für Überraschungseffekte sorgen, doch die Genauigkeit der Abspiele ließ zu wünschen übrig. Es gab Missverständnisse und Ballverluste, so dass Gevelsberg auf 6:8 verkürzen konnte, aber Wiley sorgte mit einem Doppelschlag wieder für den alten Abstand. Dann war Rechtsaußen Simon Kraus zweimal zur Stelle, nutzte eine Steilvorlage nach der schon siebten Schmidt-Parade zum 9:13.

Allerdings hatte der CVJM durch den neuen Halbrechten Lorkowski mehr Druck aufbauen könne, zeigte auch Schott, dass er aus der zweiten Reihe treffen kann. Von daher war die Messe noch lange nicht gelesen.

Überraschungseffekte: Youngster Marvin Becher

Ein wenig Glück hatten die Gäste zu Beginn der zweiten Hälfte mit einigen Pfiffen des Schwelmer Schiedsrichter-Gespanns, die sich den Unmut der Gevelsberger zuzogen. Wiley nahm ein Siebenmeter-Geschenk dankbar an. Und dann begann wieder die Lars-Schmidt-Zeit, gelang es dem dynamischen Halblinken erneut, die CVJM-Abwehr plus dem eingewechselten Keeper Zankl Kopfschmerzen zu bereiten. Viermal netzte er zum 15:18 an und „verdiente“ sich damit eine Manndeckung. Für diesen Fall hatte Kaseric aber eine perfekte Lösung, brachte mit Youngster Joel Krischer einen flinken und selbstbewussten Joker aufs Parkett, der optimal stach. Mit seinen Doppelpack zum 15:20 und 16:23 nahm er dem Aufsteiger die letzte Hoffnung auf einen positiven Heimeinstieg, zumal Warsteins eingewechselte Torwart-Routinier Hendrik Hilwerling sofort voll bei der Sache war.

Dass der VfS in der Schlussphase mehrfach überhastet abschloss und so die 30er-Marke verfehlte, war nur ein kleiner Schönheitsfleck.

CVJM: Bösel (31. Zankl); Kling (5), Schott (5), Ellinghaus (5/2), Lorkowski (3), Heyde (3), van de Hoeve (1), Chaudiore (1), Benner, Rüggeberg, Rüth, Berndt.

VfS: Niklas Schmidt (44. Hilwerling); L. Schmidt (10), Wiley (6/3), Kraus (4), Krischer (4), Pieper (2), J. Schmidt (1), Hoeck (1), Nils Schmidt (1), Becher.

Spielfilm: 0:1 (4.), 1:3 (9.), 3:6 (16.), 6:8 (19.), 6:10 (21.), 8:13 (25.), 10:13 (HZ), 12:14 (35.), 14:16 (39.), 15:21 (45.), 16:23 (49.), 20:25 (53.), 21:27 (57.), 23:27 (59.).

Zeitstrafen: CVJM 3, VfS 1. Siebenmeter: CVJM 2/2, VfS 3. Zuschauer: 40.

Trainerstimmen zum Spiel:

CVJM-Trainer Michael Truß: „Natürlich hätten wir uns bei unserer Heimpremiere in der Bezirksliga ein besseres Ergebnis gewünscht, aber Warstein war das stärkere Team und hat verdient gewonnen. Wir hatten Probleme, uns gegen die 6:0-Abwehr durchzusetzen, sind aber oft auch unglücklich mit Pfostenwürfen gescheitert. Den VfS-Halblinken haben wir gar nicht in den Griff bekommen, da blieb nur noch das Mittel der Manndeckung. Insgesamt haben wir schon besser als in Arnsberg gespielt, deshalb bin ich für den weiteren saisonverlauf zuversichtlich, dass wir Erfolgserlebnisse gegen Mannschaften unserer Kragenweite holen werden.“

VfS-Trainer Zoran Kaseric: „Zu ungewohnter Mittagszeit war es nicht ganz einfach, in den Rhythmus zu kommen. Wichtig war, dass die Abwehr von Beginn an konzentriert gearbeitet und es unserem Keeper leichter gemacht hat, einige Male zu glänzen. Leider haben wir uns im Angriff phasenweise zu inkonsequent verhalten, wurden unnötige Risiken eingegangen, so dass der Pausenvorsprung noch nicht eindeutig war, obwohl Lars Schmidt so gut getroffen und Aaron Wiley auf halbrechts wieder ein sehr solides Spiel gemacht hat. Der Plan, Joel Krischer zu bringen, wenn beim Gegner die Kraft nachlässt, ist voll aufgegangen. Ich fand die Gevelsberger keineswegs schwach. Da wird sich noch mancher Gegner die Zähne dran ausbeißen. Jetzt freuen wir uns über einen makellosen Start und ein tolles Sonntag-Derby gegen Wickede.“

22:42- Herbe Abfuhr für VfS II in Iserlohn

Herbe Abfuhr für die Handball-Reserve des VfS Warstein: Beim Kreisliga-Mitfavoriten Iserlohn-Sümmern betrug der Rückstand am Ende 20 Treffer.

Handball-Kreisliga: SG Iserlohn-Sümmern – VfS Warstein II 42:22 (19:13). Wie zu befürchten war, brannten die Waldstädter darauf, die peinliche Vorjahresschlappe gegen eine Warsteiner Altherren-Truppe auszubügeln. Diesmal bot der VfS eine sehr junge, aber nicht nur zahlenmäßig unterlegene Mannschaft auf. Trainer Benjamin Kretschmer musste nämlich kurzfristig auf Marius Heppe (Fußbeschwerden) und Max Rüther (Knieprobleme) verzichten. Dass er letztlich nur einen Feld-Auswechselspieler aufbieten konnte, hätte sich allerdings vermeiden lassen.

So konnte Kretschmer selbst nicht aktiv aushelfen, weil er seinen Spielerpass nicht dabei hatte. Noch ärgerlicher war, dass Kevin Hau zwar überraschend mitfuhr, aber wegen nur als Beobachter auf der Bank saß, obwohl er ja erst nach dem sonntäglichen zweiten Einsatz bei der „Ersten“ festgespielt wäre. „Ich wollte ihn ohne Rücksprache mit Chefcoach Zoran Kaseric nicht aufbieten“, erklärte Kretschmer.

Zehn Minuten lang gelang es den Warsteinern, ergebnistechnisch mitzuhalten, aber nach dem 5:4 folgten fünf Iserlohner Treffer in Serie. Nach dem 10:4 (13.) folgte aber eine weitere Phase, in der die von Leon Mies gelenkten Gäste ebenbürtig waren und auf 13:10 (23.) verkürzen konnten. Erst gegen Ende der ersten Hälfte setzte sich der Favorit wieder etwas ab.

In Durchgang zwei machte sich die Kräfteverschleiß angesichts der fehlenden Wechselmöglichkeiten stärker bemerkbar. Wieder verbuchte die SG einen 5:0-Lauf zum 26:15 (40.), nutzte die zunehmenden Ballverluste des VfS, der zu oft den zugedeckten Dennis Rathöfer am Kreis sichte, zu erfolgreichen Steilangriffen und erhöhte auf 31:18 (44.). Bei diesem Abstand blieb es bis zum 35:22 durch Mies (54.). Es sollte letzte Warsteiner Treffer gewesen sein.

Die Endphase dauerte den matten Gästen viel zu lange. Siebenmal hintereinander klingelte es im Kasten von Niklas Raulf, der für Peter Göke eingewechselt worden war.

Trotzdem fand Kretschmer nicht nur kritische Worte: „Es gab einige Phasen, in denen wir richtig gut verteidigt haben. Iserlohns Erstgarnitur ist nicht unser Maßstab, aber wir werden in kompletter Besetzung gegen die meisten Gegner konkurrenzfähig sein.“

VfS: Göke, Raulf; Mies (7/2), Enste (4), Wiese (4), Wohlmeiner (3), Rathöfer (3), Schulte (1), Grande.

"Spielverständnis komplett gelöscht". Niederlage der Damen gegen Neheim

Mit einer hohen Auswärtsniederlage starteten die Handball-Damen des VfS Warstein in die neue Saison.

Kreisliga Iserlohn/Arnsberg (Ost): TV Neheim - VfS Warstein 32:10 (18:6). Die VfS-Damen agierten zeitweise mit einer 6:0 oder 5:1-Deckung (Lisa Deisting sowie Jacqueline Hennemann spielten mitunter den vorgezogenen Part), doch Neheim ging unbeeindruckt seinen Weg. Über 9:0 (15.) war beim 13:3 (22.) ein Zehn-Tore-Abstand erreicht. Nach der Pause wuchs der Rückstand des VfS weiter kontinuierlich an und am Ende standen 22 Treffer zwischen den beiden Mannschaften.

„Das war kein Spiel nach Wunsch. Wir hatten teilweise gute Szenen, aber das waren Einzelaktionen, zudem schien im spielerischen Bereich das Spielverständnis komplett gelöscht zu sein", sollte Warsteins Trainer Matthias Sellmann wie seine Schützlinge richtig bedient sein.

VfS Warstein: Schrewe; Deisting (2), Pietz, Becker (3), Isdebski (2/1), Luca (1), Hennemann, Sniehotta (1), Sablowski (1), C. Ahmann.


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