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VfS Sommerrundenmeister


Warstein Riesenjubel nach dem Schlusspfiff: Die D-Mädchen des VfS Warstein sicherten sich nach einer kämpferisch geschlossenen Mannschaftsleistung den Sieg im Final4-Finale des Handballkreises Iserlohn-Arnsberg. Einen echten Handballkrimi gegen die SG Evingsen-Ihmert gewannen sie 13:12.

Auch Mädchen und Jungen der E-Jugend des VfS errangen mit einem Sieg im Finale die Sommermeisterschaft im Handballkreis Iserlohn/Arnsberg: Mit 23:17 schlugen sie Villigst-Ergste in einer spannenden Partie und bekamen vom Staffelleiter des Handballkreises, Dietmar Wrede, Medaillen und Urkunde überreicht. Im Halbfinale hatten sie die HSG Hohenlimburg mit 30:25 besiegt.

Bei der weiblichen A-Jugend bestritt Joana Meerpohl ihr letztes Match im VfS-Trikot: Die Kreisläuferin wechselt zum Soester TV.


Weibliche A-Jugend: VfS 59 Warstein – SG Ruhrtal 22:34 (11:16).

Beim Finale in Altena kamen die VfS-Mädchen gut ins Spiel, waren ersatzgeschwächt letztlich aber chancenlos: Mit Mathilda Risse und Emma Stollberg fehlten zwei wichtige Spielerinnen gegen die Oeventroperinnen.

Knackpunkt: Vier Minuten vor dem Pausenpfiff kassierte Warstein zwei Zeitstrafen (26.) und vier Tore in Folge.

In der zweiten Halbzeit fand das VfS-Team den Faden nicht wieder. Katharina Krass war nach einem Foul in der 33. Minute nicht mehr einsatzfähig, schnell lagen die VfS-Mädchen 12:20 zurück.

Aufzugeben, war aber keine Option. „Die Mannschaft hat bis zur letzten Minute gekämpft und einige schöne Angriffe gespielt“, so Jugendsportleiterin Astrid Aasland.

Bis zur 47. Minute wurde der Rückstand auf sechs Tore verkürzt, zu mehr reichte die Kraft nicht. Durch das Fehlen von Risse, Stollberg und den frühen Ausfall von Krass waren keine frischen Auswechselspieler mehr vorhanden.

VfS: Kira Ruhl (Tor), Jule Klauke (4), Jule Stollberg (5), Katharina Krass (4), Charlotte Rellecke (1), Joana Meerpohl, Helena Kirchhoff (1), Marie-Sophie Roeder (5), Franziska Abram, Marie Welzel (2).


Weibliche D-Jugend: SG Evingsen-Ihmert – VfS 59 Warstein 12:13 (9:5).

Nach einem VfS-Erfolg sah es in der ersten Halbzeit gar nicht aus. Schnell gerieten die VfS-Mädchen mit 3:0 in Rückstand, kamen nach einer Auszeit auf 4:3 heran, ließen Evingsen aber erneut bis zur Pause auf vier Tore (5:9) wegziehen.

„Wir hatten in dieser Phase viele technische Fehler und unglaublich viele Fehlwürfe“, so Trainerin Astrid Aasland, die in der Halbzeitpause die richtigen Worte fand, denn ihre Schützlinge kamen formverbessert aus der Pause. Entschlossener agierten sie in der Abwehr und kämpften sich mit konzentrierten Abschlüssen heran. Torfrau Amelie Schill, zum ersten Mal zwischen den Pfosten, entschärfte viele Würfe.

Zehn Minuten vor dem Ende übernahmen Carlotta Weller und Bella Diskau die Verantwortung und erzielten – gut eingesetzt von ihren Mitspielerinnen – ihre Tore.

Ab der 34. Minute drehte der VfS die Partie, als Bella Diskau mit dem 12:12 erstmals ausglich. „Die nächsten fünf Minuten waren an Spannung kaum zu überbieten“, so Trainerin Aasland. Amelie Schill wuchs über sich hinaus, hielt einen wuchtigen Wurf aus dem Rückraum (39.), Carlotta Weller erzielte nach einer Auszeit den umjubelten Siegtreffer zum 13:12 – da waren nur noch wenige Sekunden zu spielen.

„Ich bin sehr stolz auf die Mädchen. Sie haben sich nicht ergeben und sich auf ihre mannschaftliche Stärke besonnen. Das war ein schöner Sieg“, so die Trainerin.

Im Halbfinale hatte sich der VfS dank einer sehr guten zweiten Halbzeit mit 31:18 (13:9) gegen Bösperde durchgesetzt. Mit 16 Treffern war Lotta Kretschmer dabei die erfolgreichste Torschützin.

VfS: Amelie Schill (Tor), Lotta Kretschmer (2), Amelie Cabello-Funke (1), Neele Sina, Ida Winkler, Carlotta Weller (4), Balla Diskau (6), Karyna Lytvynenko, Ida Albers.


Gemischte E-Jugend, Finale Final 4: HVE-Villigst-Ergste – VfS 59 Warstein 17:23.

Warstein traf auf eine für sie unbekannte Mannschaft, die ein ähnliches Spielniveau hatte. In der flotten Partie legte der VfS eine Drei-Tore-Führung zur Halbzeit vor, baute diese dank starker Abwehrarbeit und schön herausgespielte Tore aus. Nach 40 Spielminuten bejubelte der VfS die Sommermeisterschaft.

„Unterm Strich sind wir zufrieden, das Ergebnis hätte aber noch deutlicher ausfallen können“, sagten die beiden Trainer Benny Furmaniak und Boban Ristovic, die Astrid Aasland vertraten.

VfS: Luca D’Amico (Tor), Leevi Zähnsch (1), Alexander Schön, Madita Stallmeister, (3), Ben Grote (4), Janosch Geistert, Laura Ristovic, Tom Schulte (5), Max Grande (1), Caspar Hübner, Mathilda Weller, Julius Furmaniak (9), Julian August.


Gemischte E-Jugend, Halbfinale Final 4: HSG-Hohenlimburg – VfS 59 Warstein 25:30 (13:21).

Gegen die HSG war der spätere Sommerrundenmeister Warstein nervös ins Halbfinale gestartet. Nach dem 5:5-Zwischenstand blieb das VfS-Team dann aber sieben Minuten ohne Gegentreffer, setzte sich bis zur Halbzeit auf acht Tore ab.

VfS: Luca D’Amico (Tor), Julius Furmaniak (7), Max Grande (5), Tom Schulte (7), Ben Grote (4), Laura Ristovic (1), Mathilda Weller, Caspar Hübner (1), Madita Stallmeister (2), Leevi Zähnsch (1), Janosch Geistert, Alexander Schön (2).

Soester Anzeiger, 28.06.2024

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