Mit 699 Toren Bezirksliga-Meister 2025/26
- 6. Mai
- 2 Min. Lesezeit
VfS Warstein in Aufstiegsrelegation zur Verbandsliga gegen Ennigerloh, Gladbeck, Selbecke

Warstein – 699:566 Tore, 35:5 Punkte: Die Zahlen, mit denen die Handballmänner des VfS 59 Warstein Meister der Saison 2025/26 in der Bezirksliga-Staffel Mitte geworden sind. Ihr Vorsprung vor dem Vizemeister TV Arnsberg: vier Punkte. Die Meisterschaft aber führt nicht automatisch in die nächsthöhere Liga, in diesem Fall die Verbandsliga, sondern zunächst in die Relegation. Hier liegt die Aufstiegschance bei 75 Prozent: Von vier Mannschaften steigen drei auf, nur der Letztplatzierte schafft es nicht.
Seit dieser Woche stehen die Gegner der am Samstag, 23. Mai, beginnenden Relegationsrunde fest. Los geht’s für die Warsteiner mit einem Auswärtsspiel in Ennigerloh im Kreis Warendorf, dem Meister des Handballkreises Hellweg. Es folgt ein Heimspiel am Samstag, 30. Mai, gegen den TV Gladbeck (Meister der Staffel Ruhrgebiet), dann eine weitere Auswärtspartie am Mittwoch, 3. Juni, bei der Selbecker Turnerschaft (Meister Südwestfalen).
„Die Jungs haben sich die Meisterschaft verdient und werden ihren Weg weitergehen“, sagt Benjamin Kretschmer, Vorsitzender sportliche Entwicklung beim VfS Warstein. Klares Ziel: der Aufstieg zur Verbandsliga: „Die Qualität und die Breite im Kader dazu sind definitiv vorhanden.“
Für das erste Auswärtsspiel am Samstag, 23. Mai, in Ennigerloh setzt der VfS Warstein einen Fanbus ein. „Das ist fix“, so Kretschmer. Auch gegen Selbecke ist ein Fanbus geplant. Die genauen Anwurfzeiten sind noch offen.
Rückblickend haben die VfS-Handballer nur zwei Spiele in der Bezirksliga verloren: Anfang Oktober in Menden (30:31) und Ende Februar beim ASC Dortmund II (24:27). Außerdem gab´s ein Remis (25:25) beim Absteiger Husen-Kurl.
Über die Relegation sagt Kretschmer: „Solche Play-Offs können einen gewissen Charme entwickeln. Schade ist nur, dass uns nicht noch ein zweites Heimspiel zugesprochen wurde.“





Soester Anzeiger, 06.05.2026, Text + Fotos: Thorsten Heinke






















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