Interview mit Philipp Schröder:"So etwas erträumt man sich"! Spielbericht der 2. Herren!



Soester Anzeiger Thorsten Heinke


Warstein – Bei den Bezirksligahandballern des VfS Warstein fallen seit Freitag wieder „die einfachen Tore“, wie Sportleiter Benedikt Furmaniak nach dem 34:29-Auswärtssieg beim TV Arnsberg sagte. Dafür zuständig: Philip Schröder. Nach zehnmonatiger Verletzungspause aufgrund einer ausgekugelten Schulter, die eine Operation zur Folge hatte, meldete sich Schröder in seinem ersten Saisonspiel eindrucksvoll zurück. Er erzielte nach seiner Einwechselung ab der 26. Spielminute neun Tore. Nach dem Derby-Sieg stellte sich der 21-jährige Rückraumschütze zum Interview.


Die wichtigste Frage nach dem Spiel vorab: Was macht die Schulter? Danke, mir geht es gut. Die Schulter hält, Gott sei Dank. Ich bin froh, dass ich so einen Einstand feiern durfte. Natürlich erträumt man sich so etwas, aber wirklich gerechnet habe ich damit nicht. Die Mannschaft hat es mir nicht nur heute, sondern vor allem auch in den letzten Wochen und Monaten sehr leicht gemacht. Ich habe mich immer voll integriert gefühlt.


Mussten Sie sich selber ein wenig bremsen? Nein. Ich bin immer bis in die Haarspitzen motiviert – aber absolut kontrolliert. Es ist einfach ein schönes Gefühl, wieder richtig dabei zu sein. Und nicht nur mit dem Trikot auf der Bank zu sitzen und nichts tun zu dürfen. Seit Mitte März haben Sie kein Spiel mehr für den VfS Warstein bestritten. Wie schwierig war diese Zeit generell? Das ganze Dilemma fing ja schon im Dezember 2018 an, als ich mir beim Spiel in Gevelsberg die Mittelhand gebrochen habe. Danach bin ich nicht mehr wirklich auf die Beine gekommen. Und im darauffolgenden März folgte die nächste schwere Verletzung. Ich kann mich heute noch gut an die Szene damals in Hagen erinnern.


Was war aus Ihrer Sicht der Schlüssel zum Warsteiner Sieg in Arnsberg? Beide Mannschaften haben hypernervös begonnen. Die Anfangsphase des Spiels war wirklich nicht gut. Dann haben wir uns irgendwie reingebissen, stand die Abwehr besser. Wir konnten uns glücklicherweise bis zur Pause einen Fünf-Tore-Vorsprung herauswerfen. Die rote Karte gegen Lars Schmidt hat uns dann einen kleinen Knacks gegeben. Arnsberg kam danach auf. Doch ich hatte nie das Gefühl, dass wir dieses Spiel noch verlieren würden. Es ist einfach fantastisch, jetzt mit den Fans den Derbysieg feiern zu dürfen.


Was sagen Sie zu Ihren neun Toren? Damit sind Sie Haupttorschütze im VfS-Team gegen Arnsberg. Die sind natürlich ein netter Nebeneffekt. Nach der Hinausstellung von Lars Schmidt wusste ich, dass ich nun auf die Zähne beißen muss. Im Nachhinein war ich doch ganz schön platt.


Was macht den Reiz dieses Sauerland-Derbys aus? Es ist einfach für jeden Sportler etwas anderes, vor 400 als vor 120 oder 150 Zuschauern zu spielen. Du brauchst für so ein Spiel einfach niemanden zu motivieren. Das ist fast eine Art Selbstläufer. Zum Glück konnten wir in der Vergangenheit etliche Spiele gegen Arnsberg für uns entscheiden. Ich hoffe, diese Serie hält auch künftig an. Aber jedes Derby muss erst einmal gespielt werden.



Spielbericht der 2. Herren


Soester Anzeiger Bernd Großmann


Optimaler Einstieg in die Rückserie: Die personell bestens ausgestattet Handball-Reserve des VfS Warstein konnte sich in Eslohe für die 33:35-Hinspielniederlage revanchieren und dank des besseren direkten Vergleiches sogar am Lokalrivalen vorbeziehen.


Handball-Kreisliga: BC Eslohe – VfS 59 Warstein II 25:35 (14:18). Warsteins Coach Benjamin Kretschmer reiste voller Hoffnung zum Lokalrivalen, denn ihm standen neben Nils Schmidt auch Philip Schröder und Student Leonard Simon zur Verfügung, so dass er auch ohne Max Rüther und Marius Heppe einen vollen Kader präsentieren konnte. Weil die angesetzten Schiedsrichter nicht erschienen, einigten sich die beiden Lokalrivalen darauf, selbst die Unparteiischen u stellen. Beim VfS war es Mike Wagner, der sich zur Verfügung stellte und im Lauf der Partie immer besser mit seinem BCE-Kollegen harmonierte.


Anders als tags zuvor in Arnsberg spielte Schröder, der sich trotz längerer Einsatzzeit mit zwei Treffern begnügen musste, keine dominante Rolle. Vielmehr war es die mannschaftliche Geschlossenheit, mit der sich der VfS die entscheidenden Vorteile verschaffte. Die Gäste starteten schwungvoll und legten zum 4:1 vor, aber Eslohe wehrte sich energisch, kämpfte sich auf 7:8 heran und schaffte sogar den 9:9-Ausgleich (16.) Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte überzeugte Warstein mit einer stabilen Abwehr und konnte sich durch erfolgreiche Konter auf 14:10 (24.) absetzen. Nicht von ungefähr war Linksaußen Jannik Enste am Ende erfolgreichster Schütze seiner Mannschaft, die gleich zu Beginn der zweiten Hälfte auf und davon eilte. Bereits nach 38 Minuten war zum 24:14 eine zweistellige Differenz perfekt. Über 30:23 (Torschütze Enste) steuerten die Warsteiner einem ungefährdeten Erfolg entgegen, da auf Esloher Seite nur noch Routinier Ludemann (9/1) ernsthaften Widerstand leistete. „Mich freut, dass wir so gut in der Abwehr gestanden haben. In dieser Besetzung können wir uns nächsten Samstag auch gegen Iserlohn-Sümmen etwas ausrechnen“, meinte Trainer Kretschmer.


VfS II: Raulf, Göke, Enste (7), Mies (6/1), Wiesemann (4), Baack (4), Simon (3), Schmidt (3), Wohlmeiner (3), Schröder (2), Hau (2), Schulte (1), Grande.

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