VfS nach 29:35 nur noch Mittelmaß


Warstein. „Was Warstein von gutem Handball trennt?“, fragten die rund 150 mitgereisten Fans der SG Ruhrtal – auf ihren extra für das Derby gedruckten T-Shirts – fast schon provokant. Die Antwort: Geografisch: 17 Kilometer, Sportlich: sechs Tore, sechs Punkte und drei Tabellenplätze. Mit dem 35:29 demonstrierten die Ruhrtaler nicht nur ihre Vormachtstellung im Sauerland, sondern brachten dem Landesliga-Absteiger VfS Warstein gleichzeitig auch die erste Heimniederlage der Saison – eine äußerst schmerzhafte noch dazu – bei.

„Was Warstein von gutem Handball trennt?“, fragten die rund 150 mitgereisten Fans der SG Ruhrtal – auf ihren extra für das Derby gedruckten T-Shirts – fast schon provokant. Die Antwort: Geografisch: 17 Kilometer, Sportlich: sechs Tore, sechs Punkte und drei Tabellenplätze. Mit dem 35:29 demonstrierten die Ruhrtaler nicht nur ihre Vormachtstellung im Sauerland, sondern brachten dem Landesliga-Absteiger VfS Warstein gleichzeitig auch die erste Heimniederlage der Saison – eine äußerst schmerzhafte noch dazu – bei.

Handball, Bezirksliga Südwestfalen: VfS Warstein - SG Ruhrtal 29:35 (12:16). Personell pfiffen die Gastgeber im letzten Spiel eines ereignisreichen Jahres aus dem letzten Loch. Neben den im Vorfeld bereits bekannten Ausfällen von Philip Schröder (Mittelhandbruch) und Marius Heppe (Schulterprellung) gesellte sich kurzfristig auch noch der zweite, etatmäßige Kreisläufer im Team, Kevin Hau. Von offizieller Seite hieß es, Hau sei privat verhindert. Dennoch mischte er sich während des Spiels munter „unters Volk“. Trainer Dominik Baack wollte nach dem Spiel keinen Kommentar zu dieser Personalie abgeben. Und auch die sportliche Leitung hält die Füße (vorerst) still.

Baack lobt Furmaniak und Mues

So mussten mit Benedikt Furmaniak und Sebastian Mues zwei „alte Recken“ ran. Handballerisch verlernt haben beide nichts. Furmaniak netzte, wie Mues, insgesamt drei Mal ein – die Niederlage am Ende verhindern konnten aber auch sie nicht. „Dennoch Kompliment an beide, dass sie sich zur Verfügung gestellt haben. Es ist gut, solche Leute in der Hinterhand zu haben“, strich Trainer Dominik Baack heraus.

Der breitere Kader der Ruhrtaler sollte letztendlich aber den Ausschlag zugunsten der Gäste geben. „Sie haben munter hin- und hergewechselt, ohne Qualitätsverlust“, sprach Dominik Baack anschließend von einem „verdienten Sieg“ des Sauerland-Rivalen. Selbst 18 Treffer des überragenden Rückraum-Duos Lars Schmidt und Jannik Becher reichten aus Warsteiner Sicht am Ende nicht für etwas Zählbares. Der VfS ist nach der fünften Saisonniederlage, der zweiten in Folge, nur noch Mittelmaß in der Bezirksliga Südwestfalen, während die SG Ruhrtal in Schlagdistanz zum Spitzenduo aus Herdecke und Attendorn bleibt.

Dabei deutete sich früh im Spiel an, dass die Ruhrtaler ihre weiße Derby-Weste (bisher drei Siege in drei Spielen) beibehalten würden. Vor den Augen von Warsteins Bürgermeister Thomas Schöne hatte die SG einen echten Blitzstart hingelegt, führte nach nicht einmal sechs gespielten Minuten bereits mit zwei Toren (4:2). Aus Warsteiner Sicht kam in dieser Phase erschwerend hinzu, dass klarste Möglichkeiten nicht verwertet wurden. So scheiterte beispielsweise Jannik Becher vom Siebenmeter-Punkt (6.), nicht viel besser erging es in der Anfangsphase Bruder Marvin, der in seinem zweiten Senioren-Spiel für den VfS Warstein zwei Hundertprozentige vom Kreis liegen ließ.

Bürgermeister Schöne erhebt sich

So steuerten die Gäste eigentlich von der ersten Minute an einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg entgegen, auch wenn Lars Schmidt für Warstein zwischenzeitlich sogar der Ausgleich gelang, Bürgermeister Schöne sich klatschend erhob (6:6/12.). Doch bereits zur Pause waren die Fronten in diesem Duell mehr oder weniger geklärt, setzte sich dieser Trend auch über weite Strecken des zweiten Durchgangs fort. Mehr als bis auf drei Tore (20:23/44., 21:24/47.) kamen die Gastgeber nicht heran – zum einen weil Ruhrtal neben einer starken Angriffsleistung mit Basler einen überragenden Torhüter zwischen den Pfosten hatte (im Gegensatz zum Duo auf der anderen Seite), zum anderen das Spiel der Gäste wesentlich temporeicher und kombinationssicherer war als das der Warsteiner. So wuchs der Vorsprung der Gäste in den Schlussminuten noch beträchtlich an, sorgte für Resignation im Lager des VfS.

„Der Warsteiner Rückraum hat uns heute richtig gefordert“, zollte SG-Coach Frank Moormann dem Gegner Respekt, lobte im selben Atemzug aber auch den Auftritt seiner Mannschaft: „Um eine echte Spitzenmannschaft zu werden, müssen wir auch solche Aufgaben mal lösen. Das haben die Jungs in teilweise beeindruckender Art und Weise getan.“


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