20:27 - Elfte Saisonniederlage für VfS Warstein


Warstein - Keine dringend benötigte Auswärtspunkte im knüppelharten Abstiegskampf für die Landesliga-Handballer des VfS Warstein in Lüdenscheid. Bei der HSG gibt es eine 20:27-Niederlage

An eine Wiederholung des Vorjahressieges war nicht zu denken, dazu blieb die Offensivleistung über weite Strecken zu schwach. Das Fehlen des für ein Wochenende in Prag weilenden Goalgetters Lars Schorlemer sowie von Routinier Boban Ristovic, der sich wegen des Junggesellenabschieds des langjährigen VfS-Kreisläufers Sebastian Mues abgemeldet hatte, war nicht zu kompensieren.

Landesliga 4: HSG Lüdenscheid – VfS 59 Warstein 27:20 (13:5). Bei seinen jüngsten Zitter-Heimsiegen über Arnsberg (24:23) und Olpe (19:17) hatte der VfS jeweils einen derben Fehlstart hingelegt. Ganz anders der Auftakt in Lüdenscheid: Gleich den ersten HSG-Konter entschärfte Keeper Niklas Schmidt.

Zwar lief im Angriff, wo Lars Schmidt trotz fiebriger Erkältung die Fäden zu ziehen versuchte, da Leonard Simon angeschlagen und Matthias Reinscheid krank war, keineswegs alles rund. Aber die Defensive arbeitete sofort auf Hochtouren und profitierte von einigen Patzern der allzu siegessicheren Lüdenscheider.

Die 0:2-Führung für Warstein durch Jonas Schmidt und Philip Schröder hätte Constantin Pieper ausbauen können, doch Lüdenscheids Torhüter Marcel Kämmerer entschärfte scheinbar mühelos dessen Siebenmeter.

Eine Parade wie ein Weckruf für die Bergstädter, denn jetzt legte der bis dahin von Jannik Becher gut bewachte Phil Lausen los, ließ er die Partie mit einem Hattrick kippen. Die HSG tat sich zwar im aufgebauten Angriff ähnlich schwer wie der Gast, konnte aber mit gegnerischen Fehlwürfen oder Ballverlusten weitaus mehr anfangen. Blitzschnell schaltete sie den Vorwärtsgang ein und traf auf diese Weise sechsmal zum 11:4.

Die Warsteiner, die in den letzten Wochen kaum Konter zugelassen hatten, wirkten konsterniert, leisteten sich zum Teil hanebüchene, nicht nur auf den geharzten Ball zurückzuführende Fehlpässe. Und wenn sie mal zum Abschluss kamen, war meist Endstation bei Kämmerer, der die Wurfecken zu ahnen schien und zum Seitenwechsel mit acht Paraden bei fünf Gegentoren eine ausgezeichnete Fangquote erreichte. Einzig Becher konnte ihn in diesem Abschnitt zweifach überwinden.

Der Auftakt der zweiten Halbzeit brachte keine Besserung. Schröder knallte die Kugel unter Zeitspieldruck an die Latte, Becher produzierte einen Fehlpass, was prompt zum 15:5 führte. Piepers Heber in Kopfhöhe des Torhüters war ein weiteres Beispiel für die bis zum 20:10 (43.) desolate Vorstellung der Gäste.

Lüdenscheid fand jetzt auch Wege über den Kreis, wähnte sich nach dem 21:11 durch Nitsch am Ziel. Trainer Volker Schnippering brachte seine Zweitbesetzung, stellte Ferizi zwischen die Pfosten, reagierte fast gelangweilt auf die Treffer von Lars Schmidt und Pieper, der über die zweite Welle zum Erfolg kam.

Als aber weitere technische Fehler folgten, während Schröder aufblühte und mit einem Dreierpack das 21:16 (49.) erzielte, wurden die HSG-Fans unruhig. Plötzlich kombinierten die Warsteiner präzise und geduldig, räumten über Florian Hoeck ab – nur noch 21:17.

Der nächste Lüdenscheider Ballverlust animierte Lars Schmidt zu einem Gewaltwurf, mit dem er den heranhechtenden Youngster Lukas Weichelt voll im Gesicht traf. Es gab eine lange Unterbrechung, bis Weichelt von Feld getragen und später dann vom Krankenwagen mit Verdacht auf Gehirnerschütterung abgeholt wurde.

Eine Pause, die letztlich die Gäste aus dem Rhythmus brachte. Becher konnte zwar den siebten VfS-Treffer nacheinander erzielen und wenig später auf 22:19 verkürzen, doch die Schlussphase gehörte wieder ganz den Bergstädtern, die das Tempo anzogen, von weiteren Kämmerer-Paraden profitierten und mit einem Viererpack zum 26:19 Warsteins elfte Saisonniederlage besiegelten.


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