Trainerwechsel beim VfS Warstein II

December 12, 2018

 

 

Warstein.   Nach nur acht absolvierten Spielen in der Handball-Kreisliga Iserlohn/Arnsberg nimmt der VfS Warstein den erwarteten Trainerwechsel bei seiner zweiten Mannschaft vor: Nachdem Nikolai Wachholz bereits vor einigen Wochen aus beruflichen Gründen signalisiert hatte, den Trainerposten nur noch eingeschränkt ausüben zu können, handelte die sportliche Leitung um Benedikt Furmaniak und Boban Ristovic umgehend und präsentierte gestern mit dem 40-jährigen Benjamin Kretschmer bereits einen Nachfolger.

 

Nach nur acht absolvierten Spielen in der Handball-Kreisliga Iserlohn/Arnsberg nimmt der VfS Warstein den erwarteten Trainerwechsel bei seiner zweiten Mannschaft vor: Nachdem Nikolai Wachholz bereits vor einigen Wochen aus beruflichen Gründen signalisiert hatte, den Trainerposten nur noch eingeschränkt ausüben zu können, handelte die sportliche Leitung um Benedikt Furmaniak und Boban Ristovic umgehend und präsentierte gestern mit dem 40-jährigen Benjamin Kretschmer bereits einen Nachfolger.

 

Benjamin Kretschmer, von allen nur „Kretsche“ genannt, hielt sich zuletzt bei der dritten Mannschaft fit, pausiert allerdings momentan aufgrund einer Knieverletzung. Bereits beim kommenden Auswärtsspiel in Halingen (Samstag, 15. Dezember, 17.15 Uhr) wird Kretschmer erstmalig als Trainer der Reserve auf der VfS-Bank Platz nehmen.

 

                   Für Nikolai Wachholz (r.) endet die Trainertätigkeit bei der zweiten Mannschaft des VfS Warstein nach

                   nur acht Spielen. Sein Nachfolger wird Benjamin Kretschmer

 

„Wichtig war uns in erster Linie, dass die Mannschaft wieder einen Ansprechpartner bekommt, nachdem das mit Niko zuletzt sich eher schwierig gestaltete“, gab der sportliche Leiter Benedikt Furmaniak zu Protokoll. Benjamin Kretschmer war über viele Jahre im Landesliga-Team des VfS Warstein tätig – damals u.a. noch unter Heinz Thomanek – und soll nun seine geballte Handballerfahrung an die jüngeren Spieler weitergeben.

 

Benedikt Furmaniak: „Wir sind absolut positiv gestimmt, dass er das hinbekommen wird. Kretsche hatte vor ein, zwei Jahren schon mal angedeutet, dass er es sich vorstellen könne, irgendwann einmal ins Trainergeschäft einzusteigen. Als wir nun auf ihn zugekommen sind, nachdem klar war, dass das mit Niko in der Konstellation nicht weiter funktionieren wird, war er sofort Feuer und Flamme für die Aufgabe.“

 
Intensive Gespräche

 

Zur Vertragsauflösung mit dem bisherigen Trainer Nikolai Wachholz erklärt die sportliche Leitung in einer Pressemitteilung: „Wir sind nach intensiven Gesprächen einvernehmlich zu dem Entschluss gekommen, die Zusammenarbeit vorzeitig zu beenden. Nikolai Wachholz, der aktuell seine berufliche Laufbahn nach der Bundeswehr plant, konnte zuletzt den zeitlichen Aufwand nicht mehr erbringen. Deshalb mussten wir jetzt handeln, wobei wir das Thema eigentlich erst für die Weihnachtspause auf die Agenda gesetzt hatten. Doch zum Glück hat sich nun eine neue Konstellation ergeben.“

Der 40-jährige Berufschullehrer Benjamin Kretschmer sieht sich derweil gerüstet für die neue Aufgabe: „In erster Linie wird es darum gehen, dass wir als Mannschaft wieder enger zusammenrücken. Prinzipiell will ich als Spieler jedes Spiel gewinnen, als Trainer ist das nicht anders. Vieles hängt aber vom Personal ab. Wir hatten in der jüngsten Vergangenheit viele Studenten dabei, und das hat sich in dieser Saison nicht groß geändert. Von daher werden wir von Woche zu Woche schauen müssen, was möglich ist.“

 
Auf gemeinsamen Nenner kommen

 

Kretschmer will dabei einen intensiven, engen Austausch mit Dominik Baack, Trainer des Bezirksliga-Teams, pflegen. Dazu sagte er: „Mir ist es wichtig, mit allen Ebenen auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Nur so kann man sportlich auch erfolgreich sein.“ Als Spielertrainer sieht sich der 40-Jährige allerdings nicht: „Dass beides unter einen Hut zu bekommen, halte ich für fast unmöglich.“ Wenn es das Knie (und die Zeit) zulässt, will Kretschmer aber weiterhin bei der Dritten mitwirken. Die steht momentan verlustpunktfrei an der Tabellenspitze der 2. Kreisklasse.

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