VfS Warstein bleibt vor Heimspiel gegen Hagen III gelassen

April 26, 2018

 

 

 

Warstein.   Der Klassenerhalt ist wieder in greifbare Nähe gerückt für die Handballer des VfS Warstein. Ein Sieg gegen Eintracht Hagen III ist extrem wichtig.

 

Der 32:20-Sieg in Schwelm kam einer Art Wiederauferstehung der Handballer des VfS Warstein gleich. „Wenn wir eine ähnliche Leistung auch am Samstag bringen, ist alles möglich“, gehen Trainer Lutz Raßbach und seinen Mannen optimistisch ins vorletzte Heimspiel der Saison.

 

Handball, Landesliga 4: VfS Warstein - VfL Eintracht Hagen III (Samstag, 19.45 Uhr; Hinspiel 22:26). In den vergangenen Jahren trafen die Warsteiner meist am letzten Spieltag auf Hagens Drittvertretung, nun stehen sich beide Teams bereits am drittletzten Spieltag gegenüber, und zumindest für die Gastgeber geht es noch um Alles oder Nichts.

 

Mit seiner besonnenen Art hat Trainer Lutz Raßbach selbst in einer aussichtslosen Situation die Ruhe bewahrt und den Druck von der Mannschaft genommen, unbedingt gewinnen zu müssen.

 

Situation ändert sich nicht

 

„Die Jungs sollen Spaß am Handballspielen haben“, appelliert der Warsteiner Coach stets. Und mit dieser Vorgehensweise scheint sich der VfS die notwendige Gelassenheit zu verschaffen, die notwendig ist, um den Kampf um den Klassenerhalt zu bestreiten.

 

Mit dem Sieg in Schwelm reduzierte die Mannschaft den Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze zwar auf zwei Punkte, doch das spielt in der Bewertung der aktuellen Situation für Lutz Raßbach keine Rolle.

 

„Wir werden an unserer Grundhaltung auch in den letzten drei Spielen nichts ändern“, kündigte Raßbach gestern an. Er erwartet eine Hagener Mannschaft, die trotz des vorzeitigen Klassenerhaltes Vollgas geben wird. Raßbach: „Ein Selbstläufer werden die 60 Minuten ganz bestimmt nicht.“

 

Aslan zurück, Simon, Reinscheid und Klaus fehlen

 

Konkurrent SV Herbede spielt am Samstag gegen die zweite Mannschaft der SG Menden Sauerland, die noch einen Sieg benötigt, um den Klassenerhalt zu sichern. Die Chancen für den VfS stehen also gut, bei einem eigenen Sieg die Abstiegsplätze zu verlassen.

 

An seiner Haltung, nur bis zum Saisonende zur Verfügung zu stehen, hält Raßbach, trotz des Erfolgs am vergangenen Sonntag derweil weiterhin fest: „Meine geplanten Aktivitäten für 2018 kann ich ja nicht einfach löschen.“

 

Personell steht den Warsteinern der selbe Kader wie in der Vorwoche zur Verfügung.

 

Hinzu stößt zusätzlich Linkshänder und Abwehrspezialist Ciya Aslan. Nicht dabei sind die Studenten Leonard Simon und Matthias Reinscheid sowie der verletzte Simon Kraus.

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